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Star Wars: Commander für IOS/Android – F2P-Strategiespiel mit Reiz

Die Freunde und Anhänger von Star Wars konnten sich freuen. Ende August kam die Star Wars: Commander App für das Apple Betriebssystem iOS in den App-Store. Im September folgte dann die Star Wars: Commander App für Windows Phone und natürlich für Google Android. Als Android-App haben wir Star Wars: Commander für Euch angetestet. Wie schon seit längerer Zeit Freemium-Games einen immer größeren Marktanteil gewinnen, so ist auch Star Wars: Commander als Free2Play-App mit reichlich In-App-Käufen ausgestattet. Dennoch ist es einen Test wert, weil sich Star Wars: Commander durchaus über einen langen Zeitraum kostenlos und dennoch packend spielen lässt.

Star Wars: Commander – In-App-Käufe können auch akzeptabel sein

Mit längerem Zeitraum meinen wir natürlich nicht die Built-Zeiten, die wie auch bei anderen In-App-Buy-Apps immer wieder nahelegen, doch möglichst schnell Credits-Käufe zu tätigen. Bei Star Wars: Commander werdet Ihr schon zu Anfang recht großzügig mit Kristallen ausgestattet. Außerdem gibt es zahlreiche Möglichkeiten, an weitere der geldwerten Kristalle zu gelangen. Sei es durch das Erfüllen von Missionen oder auch dem Durchwühlen von Schutt in der Umgebung Eurer Station.

Wer von Euch Strategie-Games mag, hat vielleicht schon in die kurz vor Star Wars: Commander erschienene Godus-App geschaut. Im Gegensatz zu der exzessiven In-App-Buy-Politik, die bei Nicht-Akzeptanz beinahe zum Zuschauer ohne Möglichkeiten degradiert, lässt sich die neue Star Wars Disney-App durchaus viele Stunden spielen, ohne dass man echtes Geld einzahlen müsste.

Das Bauen kostet dann verständlich mehr Zeit, aber das Spiel bleibt spielbar

Die Aufgaben unterscheiden sich dabei nicht vom Prinzip anderer Strategie-Apps. Wenn Du ohne Kristall-Käufe auskommen willst, musst Du Dein Smartphone oder Tablet eben für einige Stunden zur Seite legen, bis Deine Droiden alles fertig gebaut haben. Das dauert nach unserer Erfahrung maximal vier Stunden. Allerdings werden die Bau-Droiden von einem zum nächsten Kauf teuerer, sodass der Einsatz der Helfer ohne Geldeinsatz eben limitiert bleibt.

Außerdem sollte vielleicht noch erwähnt werden, dass Online-Zwang besteht. Der ist verständlich, schließlich gibt es verschiedene Game-Bereiche, die unter anderem Online-Spielen benötigen: PvP, also gegen andere Mitspieler, Missionen und Kampagnen. Etwas irritierend wirkt, dass die in den Transportern bereitstehenden Truppen nicht eingreifen können, wenn Deine Basis angegriffen wird. Das ist aber darin begründet, dass diese für die eigenen Angriffe benötigt werden.

Bei der KI gibt es Abstriche

Wichtig ist dabei zu wissen, dass die verschiedenen Truppenteile unterschiedliche Stärken bzw. Angriffsschwerpunkte besitzen. Die einen gehen auf Geschütztürme los, die anderen greifen lieber Infanterietruppen an. Jedoch lässt die KI mancher Einheiten stark zu wünschen übrig. Die einen kleben an Gebäuden, die nicht wirklich etwas bringen, andere positionieren sich optimal vor den Geschütztürmen und lassen sich zerhacken.

Wieder andere schießen beinahe ins Nirwana (in die Mauer), während sie angegriffen werden. Außerdem bekommst Du nach einer Schlacht eingesetzte Truppen nicht mehr zurück, auch wenn sie überleben. Dass die Kampftruppen in ihren Transportern bleiben, wenn Deine eigene Basis angegriffen wird, hängt übrigens mit einem Fair-Play-Mechanismus zusammen. Solange Du nicht andere Spieler angreifst, Deine Truppen also „zuhause“ bleiben, wirst auch Du verschont.

Schlachten mit Strategie gewinnen und bis zu drei Sterne abräumen

Außerdem kannst Du auch nicht bei einer Angriffskampagne auf eine andere Basis aktiv ins Spielgeschehen eingreifen. Wie schon erwähnt, haben Deine unterschiedlichen Truppenteile auch verschiedene Stärken und Ziele, die sie verfolgen. Du setzt die Truppen so ab, wie Du es für nötig hältst. Das kann auch bedeuten, mehrere Gruppen oder eine größere Gefechtsgruppe zu bilden.

Es ist durchaus sinnvoll, alles in die Schlacht zu werfen, wenn Du alle drei Sterne bekommen möchtest. Denn nur dann gibt es auch wieder entsprechend viele Kristalle. Sind die Truppen aber erst einmal abgesetzt, kannst Du nur zuschauen und genießen, wie sie kämpfen. Ein kleiner Trost: dank der liebevoll gestalteten Grafiken kommt durchaus etwas Kino-Feeling auf.

Gleichermaßen top auf Tablets und Smartphones zu spielen

Womit wir auch schon bei der technischen Seite von Star Wars: Commander wären. Das Design ist so gewählt, dass es auch für hochauflösende Devices optimal passt. Das hat bei einer niedrigen Auflösung allerdings den Nachteil, dass Schriften sehr klein ausfallen können. Ansonsten werden nicht viele Anforderungen an Dein Endgerät gestellt. Selbst auf einem preiswerten Galaxy Tab 3 (um die 100 Euro) läuft die App flüssig.

Auch für Smartphones mit kleinerem Display ist Star Wars: Commander bestens geeignet. Hier macht es jedoch Sinn, einzelne Bereiche immer wieder heran zu zoomen. Denn auch die Liebe zum Detail der Entwickler ist unverkennbar. So macht Star Wars: Commander auf jedem Smartphone Spaß. Auf einem Tablet brauchst Du dafür nicht mehr heranzoomen, da das alle ganz gut im Detail zu erkennen ist.

Voraussetzungen, In-App-Käufe und andere Besonderheiten

Dafür muss das Android-Betriebssystem mindestens in 2.3.3 oder höher installiert sein, was wohl bei den meisten Usern kein Thema sein sollte. Wer sich dennoch entschließt, In-App-Käufe in Star Wars: Commander zu tätigen, den wird es eventuell ziemlich aus den Schuhen ziehen. Bis zu 99 US-Dollar lassen sich mit einem In-App-Kauf von der Kreditkarte ziehen. Je nach Wechselkurs sind das schlappe 75 bis 80 Teuronen. Für eine Android Game-App liegt dieser Preis nicht unbedingt im Durchschnitt, was komplette Games kosten.

Trotzdem: Star Wars: Commander ist ein F2P-Game, das durchaus auch ohne Geld gespielt werden kann und dann mindestens über drei bis fünf Stunden (reine Spielstunden ohne Bauzeiten!) Freude bereitet. Allerdings sei noch erwähnt, dass Ihr Botschaften von Prinzessin Leia als auch von Darth Vader bekommt und Euch für jeweils deren Seite entscheiden sollt. Habt Ihr das aber gemacht, führt kein Weg zurück. Einmal bei den Rebellen, kann man nicht mehr bei den Imperiumstruppen mitmachen.

Dank Star Wars Theme hat Star Wars: Commander auch für Leute, die Strategiespiele weniger bevorzugen, ihren Reiz

Selbst diejenigen unter Euch, die zwar nicht so viel mit Strategie-Games anfangen können, aber erklärte Star-Wars-Anhänger sind, werden ihre Freude haben. Denn eins hat Disney auf jeden Fall geschafft: das Star-Wars-Feeling ist mit Star Wars: Commander auf jeden Fall gegeben, wenn die Stormtroopers, Sandleute oder AT-Ats nur so herumsausen auf dem Display. Wenn Du noch mehr Spieleinfos und vor allem Tipps zur Strategie haben möchtest (wie man beispielsweise effizient spielt, ohne gleich den 99-Dollar-In-App-Kauf zu tätigen), dann besuch doch einfach unser Forum. Dort kannst Du selbstverständlich auch Allianzen schmieden und Trupps mit anderen Star Wars: Commander Spielern zusammenstellen. Möge die Macht mit Euch sein.

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