Star Wars Battlefront – Tue es oder tue es nicht. Es gibt kein Versuchen.

2015 und 2016 werden nicht nur im Kino ganz im Zeichen von Star Wars stehen. Auch für die NextGen Konsolen und Desktop-Spieler dürften es eine besondere Zeit werden. Endlich tut sich auch für die Liebhaber martialischer Schlachten wieder etwas. Nur ein paar Wochen vor der Kinopremiere von „Star Wars: Das Erwachen der Macht“, erscheint das neue „Star Wars – Battlefront“, ein Multiplayer-Ego-Shooter, der schon in der Vergangenheit für Furore sorgte.

Bewährtes Spiel, neue Konsolen

Trailer und Infos zum Spiel, aber auch Details zur Marketingstrategie wurden geleakt und sorgen für massig Infos zu „Star Wars – Battlefront“. Schon im Trailer deutet sich an, dass es sich lohnen wird. So ist es nicht verwunderlich, dass mit den herausragenden neuen Games für 2015 und 2016 auch das neue Star-Wars-Spiel in einem Zug genannt wird. So viel ist dann auch schon bekannt: Spieler können wieder in die Rollen von Rebellen oder imperialistischen Troopern schlüpfen. Das wurde aus alten Releases übernommen. Dabei findet die Ballerei auf „historischen“ Schlachtfeldern statt, es wird also auch dort gekämpft, wo wir es aus den verschiedenen Star-Wars-Filmen kennen.

Neue Maps und Schlachtfelder in Star Wars – Battlefront

Zu den bereits bestätigten Maps gehören unter anderem Schlachten auf Tatooine, Endor, Yavin oder Hoth. „Aus der Rache der Sith“ wird es ebenfalls Maps geben, um Schlachten noch einmal selber nachzuspielen. Daneben sind auch Coruscant und Alderaan bereits bestätigte Battle-Maps. Und damit der Bezug zu „Star Wars – the Force awakens“ nicht zu knapp ausfällt, soll es auch mindestens eine Schlachtfeld-Region aus dem neuen Blockbuster ins Spiel schaffen. Anhand der Trailer lässt sich schon gut das Design des Spiels einschätzen, das ziemlich realistisch wirkt. Bleibt nur zu hoffen, dass das nicht extra und vor allem massiv für den Trailer aufgebessert wurde. Man weiß ja nie.

Ein erster Kritikpunkt zeichnet sich ab: DLCs

Im aktuellen Release gibt es ein Helden-System, das auch in der NextGen-Veröffentlichung nicht fehlen soll. Demnach lassen sich Punkte sammeln, um zwischendurch die Rolle eines Helden zu übernehmen, dann hat der Spieler die Möglichkeit, die mit deutlich gestärkten Attributen ausgestatteten Helden dazu zu nutzen, den gesamten Battle-Verlauf deutlich zu beeinflussen.

Außerdem werden auch wieder viele zahlreiche Fahrzeuge sein, die wir aus dem aktuellen Spiel kennen, im NextGen „Star Wars – Battlefront „. Hier scheint sich am Star-Wars-Horizont aber schon die erste Kritik anzubahnen. So geht nämlich aus den Leaks auch hervor, dass die DLC-Strategie maßgeblich im neuen „Star Wars – Battlefront“ genutzt wird vom Entwickler. Letztendlich wird es davon abhängen, wie gut das Basisspiel ausgestattet ist und ob oder wie weit man zu den DLCs gezwungen wird.

Star Wars – Battlefront: bleibt die Hoffnung, dass das Spiel nicht hinter den Erwartungen bleibt

Geht man nach den Leaks, wird „Star Wars – Battlefront“ tatsächlich ein reines NetGen-Spiel sein. Es sieht so aus, als ob es nur für XBox One und PS4 veröffentlicht wird. Für den Desktop läuft das Release dann über Battlelog von EA. Es bleibt also spannend. Vor allem wird sich nun bald zeigen, ob es gerechtfertigt ist, dass „Star Wars – Battlefront“ schon jetzt als herausragendes Spiel der Saison gehandelt wird. Letztendlich bleibt auch zu hoffen, dass es Verbesserungen gibt. Während das Multiplayer-Spiel alle überzeugte, sah es mit dem Egotrip ja etwas anders aus. In den USA wird das Spiel am 17. November in den Handel gebracht, in Europa und Australien ist „Star Wars – Battlefront“ ab 20. November käuflich. Bleibt auch hier zu hoffen, dass nicht mit einer künstlichen Verknappung taktiert wird.