Die Verkaufszahlen von PlayStation VR entwickeln sich besser als von Sony erwartet

Andrew House, Chief of PlayStation gab ich letzte Woche in einem Gespräch mit der New York Times bekannt das seit der Markteinführung von PlayStation VR mit dem Stichtag 19. Februar bereits stattliche 915.000 Einheiten verkauft werden konnten. Es ist also zu erwarten das Sony´s VR Headset in Kürze die Millionenmarke knacken wird.

PlayStation VR deutlich über Erwartungen

Es ist nicht besonders schwierig die eigenen Erwartungen zu erfüllen, vor allem dann wenn diese onehin bereits niedrig angesetzt sind.
Dennoch sind die Zahlen bewundernswert, vor allem wenn man bedenkt das PlayStation VR bis heute fast überall ausverkauft ist und nur sporadisch ein paar kleine Stückzahlen hier und da im Handel auftauchen.

Selbstredend das Sony zuerst die vielen Vorbestellungen erfüllen musste. Kein Wunder also das vor allem die beliebten Bundels, bestehend aus VR-Headset, Kamera und Move Controllern weltweit so gut wie nicht zu bekommen waren und nachwievor sind.

Warteschlangen vor den Geschäften

„Die Kunden stehen buchstäblich Schlange vor den Läden sobald diese bekannt geben eine neue Lieferung des VR-Headsets zu erwarten“, erklärt House. So zumindest die Situation bei diversen Einzelhändlern in Japan wo man sogar eigens Verlosungen startete um dem Ansturm Herr zu werden. Mit solch einem Ansturm hat selbst Sony nicht gerechnet.

Verkaufszahlen – Die Konkurrenz hinkt nach

Wenngleich die grossen Konkurenten wie Facebook`s Oculus Rift oder HTC`s Vive bisher keine Äusserungen zu den bereits verkauften Stückzahlen preisgeben, so sieht der Analyst SuperData Reserach einen klaren Sieger wenn es um die verkauften Stückzahlen geht.

Demnach hat Oculus bisher gut 243.000 Einheiten seiner VR-Brille verkaufen können, etwas besser steht es um die Oculus Rift welche in Summe ganze 420.000 mal verkauft worden sein soll. Im Klartext macht die die PlayStation VR aber zum klaren Sieger.

Berücksichtigt man dabei aber die jeweiligen Anschaffungskosten ist dies aber auch wenig verwunderlich. Sowohl für Oculus Rift als auch für HTC Vive sind in erster Linie leistungsstarke PC`s notwendig um VR in vollen Zügen geniessen zu können, Kostenpunkt hier jeweils bei etwa € 1500,00.-

Wer sich hingegen für PlayStation VR entscheidet berappt in Summe maximal um die € 900,00.-, das sind € 399,00.- für die Brille sowie € 399,00.- für das PS Topmodell, die PS4 Pro samt Kamera und Move Controllern.

Fehlende Inhalte nachwievor problematisch

Auch wenn es den aktuellen Zahlen zufolge bereits eine Vielzahl an PlayStation VR Besitzern gibt, so gibt es nachwievor Probleme wenn es um die Inhalte selbst geht. Bis heute sind erst wenige vollwertige VR-Titel erschienen, am nennenswertesten hierbei vermutlich Resident Evil 7.

Zwar wurden für 2017 bereits weitere VR-Titel wie Final Fantasy XV angekündigt, jedoch gibt es auch hier nachwievor keine genaueren Infos zum Release. Sony hatte hierzu aber versprochen 2017 zum VR-Jahr zu machen und wird Schritt für Schritt am Ausbau der PlayStation VR Experience weiterarbeiten. Mehr dazu wie immer natürlich auf playtogether.eu

Und zum Abschluss noch ein kurzes Unboxing der PlayStation VR

2 Responses

  1. Dani

    Ähnlich siehts wohl mit der PS4Pro aus, einfach nicht zu bekommen :(

  2. Mulatschag

    Haha, ich glaube die Pro ist noch „vergriffener“ als VR, zumindest VR sehe ich andauernd in den Läden „verstauben“ während ich seit Release keine einzige Pro mehr im Laden gesehn hab. Bitte Sony legt euch ins Zeug, bevor ich mein Geld das ich mir extra dafür zur Seite gelegt habe aus Frust versoffen habe :)