Facebook gegen Urlaubsinsel Norderney

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Für die Besucher der deutschen Nordseeinsel Norderney steht seit Frühjahr letzten Jahres ein umgebauter Karren mit PC, Webcam und Internetanschluss zur Verfügung. Er trägt die Aufschrift „facebox“. Darin können Videobotschaften aufgenommen und auf Youtube hochgeladen werden. Urlaubsgrüße der besonderen Art versendete so bereits eine Vielzahl der Urlauber.

Doch nun erhielt die Verwaltung des Kurortes Post von den Anwälten des Internetkonzerns Facebook. Diese untersagten die weitere Verwendung des Namens facebox, da eine Verwechslungsgefahr mit facebook vor allem aufgrund dessen bestünde, dass beide Schriftzüge im selben Blauton und durchgehend in Kleinschreibung gehalten seien. Zwar hat sich der Kurdirektor des Ortes Wilhelm Loth seine Idee bereits vor einem Jahr schützen lassen, doch wollen sich die Anwälte Mark Zuckerbergs nun dennoch an das Patentamt wenden und eine Aufhebung des Patents fordern.

Wilhelm Loth beteuerte gegenüber dem NDR daraufhin: „Wir wenden uns auf Norderney ausschließlich an Urlauber, die am Badekarren vorbeigehen und dort ihre Videobotschaft aufnehmen wollen“. Doch er will sich so schnell nicht geschagen geben. Schließlich habe Facebook weder die Farbe Blau noch die Kleinschreibung erfunden. Für den Fall der Fälle würde Loth sich auch eine andere Bezeichnung für seine facebox ausdenken. Aufgeben wolle er seine Idee nicht.

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