Lange war Driveclub wie vom Erdboden verschluckt, als bekannt wurde, dass sich die Entwickler für eine „Verschiebung auf unbekannte Zeit“ kurz dem eigentlichen Release-Termin Ende 2013 entschieden haben. Der mittlerweile als „Sorgenkind“ bekanntgewordene Spieltitel genießt seit wenigen Tagen erneut größte Aufmerksamkeit – Neue Bilder, Interviews und vieles mehr verraten Einzelheiten zu Driveclub.

Driveclub – das „Who is Who“ der Automobilindustrie in bester Auflösung

Mercedes AMG, Aston Martin, Porsche, Lamborghini, Ferrari, Maserati – die Liste der in Driveclub verfügbaren Fahrzeugen scheint auf den ersten Blick kein Ende zu nehmen. Als exklusiv für die PS4 entwickelte Rennsimulation hat der in Fachkreisen recht bekannte Entwickler Evolution Studios (im Auftrag von Sony Entertainment) für jedes Fahrzeug in Driveclub viel Liebe ins Detail investiert. Extrem penible, digital nachgebaute Cockpits, revolutionär anmutende Schadensmodelle für jede einzelne Luxuskarosse sowie eine bis auf die Poren erkennbarer Aussenlack zeigen den einen oder anderen Feuerstuhl in einer noch nie dagewesenen authentizität. Originalgetreuer Sound sowie ein realistisch wirkendes Fahrverhalten bei jedem manuell oder automatisch durchgeführten Schaltvorgang lassen in Driveclub das Herz eines jeden ambitionierten Rennfahrers höher schlagen.

„Irgendwo zwischen Arcade und Simulation“

In Sachen Gameplay soll Driveclub nach den Wünschen der Macher irgendwo in eine Nische zwischen Arcade- und anspruchsvollen Rennsimulationen einparken. Neben den Eigenheiten des jeweiligen Fahrzeugs spielt hierbei der durch den Spieler selbst bestimmte Schwierigkeitsgrad ein wichtige Rolle. Die Rauchentwicklung wegen durchdrehender Reifen oder wegen Überhitzung flammenschlagender Motoren sind zwar ein optisches Highlight, bringen den Fahrer oder gar das gesamte Team keineswegs zum Ziel – im Gegenteil. Adrenalin-Junkies und jene, die ihr sonst übliches Fahrrad zur Seite legen wollen, kommen in Driveclub dennoch voll und ganz auf ihre Kosten.

Teamfähig statt individuelle Klasse ist gefragt

Allgemein gilt der Rennsport als eine sehr egoistische Sportart: Ein Fahrer, der mit seinem Fahrzeug die Falten ohne Rücksicht auf Verluste aus der Piste bügelt, ein Techniker-Team und ein paar Boxenluder. Das war´s dann aber auch schon! Driveclub setzt genau an dieser Stelle an und fördert die soziale Interaktion mit anderen Spielern. In Driveclub sollen sich bis zu zwölf Spieler zusammenschließen und gemeinsam zum Erfolg kommen können. Getreu dem Motto „Alles für das Team“ orientiert sich Driveclub an einem grundlegend neuen Spielkonzept, welches insbesondere auf dem Prinzip der Online- und Social-Erfahrungen aufbaut.

Aktueller Entwicklungsstand

Nachdem in den letzten Monaten nur wenige Informationen zu Driveclub erhältlich waren, wird die Fan-Gemeinde in den letzten Tagen geradezu mit neuen Eindrücken überschüttet. Sony und Evolution Studios gaben bekannt, dass Driveclub in einer „PlaySation Plus Edition“ elf Strecken, zehn Autos und Zugriff auf alle Modi des Spiels bietet. Nach heutigem Stand wird Driveclub am 08. Oktober 2014 für die PS4-Konsole erscheinen. Der Game Director Paul Rustchynsky äußerte sich in diesem Zusammenhang erstmals selbst zu Wort und begründete den verschobenen Release-Termin mit den Facebook-ähnlichen Social-Features, welche allem Anschein aufgrund ihrer Komplexität große Probleme bereiteten.

One Response

  1. Sebastian W.

    Schade das die Maps immer noch so verdammt klein sind :(
    Wenn da nicht bald nachgebessert wird….