CS:GO – Wiedergeburt der Shooter?

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author image by Redaktion | | 0 Comments | 29. August 2012

Das neue Counter-Strike “Global Offensive” ist nun schon eine ganze Weile in der Beta-Phase und wird dabei von den Leuten nicht nur auf Herz und Nieren geprüft, sondern auch bereits auf eSport-Tauglichkeit getestet. Gerade die ESL hielt eine Vielzahl an Turnieren ab, um sich an das Spiel heranzutasten. Allzu überzeugt schien man bei dem Ausrichter der Intel Extreme Masters-Reihe jedoch nicht gewesen zu sein, dann für die neuste IEM-Ausgabe, die im August im Rahmen der gamescom startet, hat man sich von den Shootern distanziert und setzt auf League of Legends und Starcraft 2. Kein Counter-Strike 1.6, kein Source, nicht einmal Quake Live haben es geschafft, sich auf Dauer den Kontrahenten zu widersetzen.

Nun hat man sich bei der ESL jedoch zu einem möglicherweise Richtungweisenden Schritt entschieden: Ab der Winter-Saison der ESL Pro Series wird es weder die 1.6-, noch die Source-Ausgabe von Counter-Strike geben. Stattdessen setzt man komplett auf das Potenzial von CS: Global Offensive und auf Kurz oder Lang gesehen ist das auch die einzige Möglichkeit, um das Shooter-Genre noch einmal Interessant zu gestalten. Bereits mit dem Erscheinen von Source auf der eSport-Fläche hat man bei den Turnier-Veranstaltern den Fehler gemacht, zu lange zweigleisig zu fahren. Die Szene an Spielern war Jahrelang gespaltet und auch wenn 1.6 immer den größeren Zuspruch genoss, so hätte man sich vielleicht einiges an Ärger gespart, wenn man, wie nun geschehen, komplett umgestiegen wäre.

Auch Bastian Veiser, der Product Manager der EPS-Reihe, sieht in dem einheitlichen Wechsel auf CS:GO nur Vorteile für die Counter-Strike-Fans. Auf Grund des wachsenden Zuspruchs von CS:GO sei eine Vereinigung der CS-Szene jetzt die Chance, um gegen die neuen eSport-Titel wie League of Legends anzukommen, so Veiser. Für Veiser selbst sei CS 1.6 zwar immer der eSport-Titel schlecht hin, allerdings müsse man sich als Spieler damit abfinden, dass andere Firmen Spiele rausgebracht haben, die dem Shooter den Rang abgelaufen haben.

Nach über zehn Jahren in der höchsten deutschen eSport-Liga ist es nun als an der Zeit für CS 1.6, die Bühne zu räumen und Platz für Andere zu machen. CS:GO wird aller Vorraussicht nach bereits am 21. August erscheinen und wird in Deutschland rund 15 Euro kosten.


Artikelbild (c) by http://ps3c.ch

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