Ballerburg – Der Atari ST Klassiker der 80er als App

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Das Atari-Kultspiel „Ballerburg“ aus den 1980ern feiert sein Comeback: Das App-Entwicklerteam Donkeycat ist einem langjährigen Wunsch der Fangemeinde nachgekommen und hat es als iPhone-Spiel umgesetzt.

Ballerburg war so beliebt, dass sich viele Spieler von damals eine Umsetzung für moderne Geräte gewünscht haben. Daher kam uns die Idee, eine Smartphone Version zu entwickeln“, erklärt Marco Woschitz von Donkeycat.

Ab April 2012 können nun jene, die schon vor Jahrzehnten dem Ballerburg-Spaß verfallen sind, auf ihren Smartphones weiterspielen – ohne ihre alten Ataris hervorkramen zu müssen. Und die Wahrscheinlichkeit, dass sich dasselbe Gefühl wie damals einstellt, ist hoch, schließlich kommt das mit viel Liebe zum Detail gestaltete iPhone-Spiel dem Original so nahe wie nur möglich. Das bedeutet: Grafik, Sound und Bedienung – wie anno 1987.

Genau 25 Jahre ist es her, dass in Braunschweig ein Schüler namens Eckhard Kruse die Idee für Ballerburg hatte – und innerhalb eines Monats für den Atari ST-entwickelte.
Das Spiel hatte schnell eine große Fangemeinde, heute genießt es als Urvater aller Artillerie-Spiele, zu denen man auch App-Megahits wie „Angry Birds“ zählen kann, Kultstatus.
In der Zwischenzeit sind einige PC Remakes erschienen, nicht allen davon gab Eckhard Kruse seinen Segen – für die Entwickler von Donkeycat stand jedoch fest, dass die Umsetzung nur mit dessen Einverständnis geschehen sollte. Und das kam prompt. Mehr noch, der heutige Informatik-Professor ist vom authentischen Spielgefühl der iPhone Neuauflage sehr angetan.

Ballerburg ist der Beweis dafür, dass die einfachsten Spielideen die besten sind. Die Zutaten: Zwei Burgen, ein Berg – und Kanonen. Es geht darum, die gegnerische Burg zu besiegen, indem man den König abschießt. Bei jedem Schuss sind der Abschusswinkel und die Menge des eingesetzten Schießpulvers genau zu bedenken. Das allein wäre noch keine Herausforderung – daher wird das Spiel erschwert durch wechselnde Windverhältnisse und die Tatsache, dass Kanonenkugeln und Schießpulver begrenzt sind und zerstörte Kanonen und Mauern wiederhergestellt werden müssen. Da kommt das Volk ins Spiel: Das bringt Geld in die Kassen des Königreichs, indem es Steuern zahlt. Diese Einnahmen kann in den Aufbau der Artillerie stecken. Aber hierbei ist Grips gefragt: Denn die Bewohner verlassen bei zu hohen Steuern einfach die Burg …

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